frohsinn gn

In Unterfranken leiden derzeit die Gewässer unter der aktuellen Hitze und Trockenheit. Das bereits langanhaltende Niederschlagsdefizit, insbesondere in den Wintermonaten, führt zu sinkenden Grundwasserständen. Auch größere Fließgewässer weisen niedrige bis sehr niedrige Abflüsse auf. Die Oberläufe kleinerer Bäche beginnen bereits auszutrocknen. Aufgrund der aktuellen Wetterprognose muss mit einer weiteren Verschärfung der Situation gerechnet werden.

Die Regierung von Unterfranken weist darauf hin, dass in der aktuellen Situation bereits geringfügige Wasserentnahmen aus den Gewässern schädliche Auswirkungen auf die Gewäs-serökologie haben können. Die Bevölkerung wird daher um größtmögliche Zurückhaltung bei der Entnahme von Wasser aus den Gewässern gebeten.

Auch die Entnahme im Rahmen des Gemeingebrauchs ist nur insoweit zulässig, als erhebliche Beeinträchtigungen des Gewässers und seiner Ufer sowie der Tier- und Pflanzenwelt nicht zu erwarten sind. Nur unter diesen Voraussetzungen ist eine erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern mit Handschöpfgeräten außerhalb von Schilf- und Röhrichtbeständen zulässig. Dies gilt auch für das Entnehmen von Wasser in geringen Mengen für das Tränken von Vieh oder den häuslichen Bedarf in der Landwirtschaft. Diese Nutzungen sind derzeit nur bei Fließgewässern mit ausreichender Wasserführung möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass jegliche ungenehmigten Einbauten zum Aufstauen des abfließenden Wassers sowie ungenehmigte Entnahmen mittels Pumpen widerrechtlich sind. Die zuständigen Behörden werden in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen durchführen.

Der Gemeinderat der Gemeinde Leinach hat in seiner Sitzung am 14.06.2018 bzw. 18.12.2018 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Linde 2" gefasst.

mehr ...

Der individuelle "Nachtbus" im Landkreis Würzburg

Der letzte Bus ist schon weg? Kein Problem für alle Nachtschwärmer mit einer gültigen VVM-Monats- oder Jahreskarte (ausgenommen ist das Semesterticket).

Das APG-ServiceTaxi bringt Sie sicher und direkt zwischen 0 und 5 Uhr auf der in der Zeitkarte angegebenen Relation nach Hause. Es fährt von Würzburg aus in alle Landkreisgemeinden und natürlich auch von dort zurück.

Der Vorteil: Der Landkreis leistet einen Zuschuss, der sich am doppelten Preis einer Einzelkarte auf der eingetragenen Relation orientiert. Dadurch reduziert sich der Taxipreis deutlich.

So funktioniert das APG-ServiceTaxi:

  • Rufen Sie als VVM-Zeitkarteninhaber* bis spätestens 4:30 Uhr bei der Taxi-Zentrale Würzburg, Tel. 0931 19410, an.
  • Bestellen Sie ausdrücklich ein "APG-ServiceTaxi".
  • Zeigen Sie vor Fahrtantritt dem Taxifahrer Ihre gültige VVM-Zeitkarte*
  • Profitieren Sie beim Bezahlen vom günstigen Taxifahrpreis. Der Zuschuss wird Ihnen automatisch abgezogen. Eine Übersicht über den Zuschuss, um den sich der Taxifahrpreis vermindert, finden Sie im Flyer.
  • Quittieren Sie den Taxi-Beleg mit Ihrer Unterschrift.
  • Selbstverständlich können Sie auch weitere Personen mitnehmen, auch wenn diese keine VVM-Zeitkarte haben.

* Zeitkarte für Schüler und Azubis, Monatskarten, Premium-Abo, Spar-Abo, APG-Firmenabo, Schwerbehindertenausweis

Mit Beginn der warmen Jahreszeit werden in der freien Natur wieder häufig Lagerfeuer angezündet.

Diese Lagerfeuer und der damit oft verbundene Fahrzeugverkehr haben vor allem im Bereich von Steinbrüchen, Trockenrasen und Schutzgebieten schädliche Auswirkungen auf die dort vorhandene Tier- und Pflanzenwelt, was im Hinblick auf den immer stärker voranschreitenden Artenschwund unbedingt verhindert werden muss. Weiterhin verunstalten die verlassenen Feuerstellen oftmals erheblich das Landschaftsbild.

Das Landratsamt Würzburg bittet deshalb, vor dem Anzünden eines Lagerfeuers bei der jeweiligen Gemeinde nach einer genehmigten Stelle zu fragen.

Im Übrigen wird noch auf folgende gesetzliche Vorschriften hingewiesen: Gemäß Art. 13 e Abs. 1 Nr. 3 des Bayer. Naturschutzgesetzes - BayNatSchG - ist es ganzjährig verboten, die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, Hochrainen, ungenutztem Gelände, an Hecken oder Hängen abzubrennen.

Darüber hinaus ist es gem. Art. 17 Abs. 1 Bayer. Waldgesetz unzulässig, ohne Erlaubnis des Landratsamtes in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 m zu einem Wald Feuer anzuzünden.

Die Wasserhärte in unserem Versorgungsgebiet beträgt III (hart).

Die Wasserhärte III (hart) entspricht einer Gesamthärte von mehr als 14°dH (deutsche Härte) und damit mehr als 2,5 mmol/l (millimol) Calciumcarbonat je Liter.

Gemäß § 11 der TrinkwV kann dem Trinkwasser zur Desinfektion Chlor bzw. Chlordioxid beigegeben werden.

­